kiverzeichnis.com

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in

Automatisierungspotenzial hoch · 11.445 Beschäftigte · Medianlohn 4.413 €

Medizinische/r Dokumentationsassistent/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 83 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Fachkräfte in der medizinischen Dokumentation“ waren 2024 11.445 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 4.413 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+3,7 %).

Automatisierungspotenzial
83 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
4.413 €Mittlere 50 %: 3.707 € bis 5.493 €
Beschäftigte
11.4452024 · Fachkräfte in der medizinischen Dokumentation
Offene Stellen
135Jahr 2024
Arbeitslose
782In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+3,7 %71.441 → 74.055 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Gehaltsband kennen

    Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 3.707 € und 5.493 €, der Median liegt bei 4.413 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 1.786 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.

  2. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 23 erfassten Tätigkeiten gelten 14 als rechnerisch ersetzbar und 9 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  3. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 2 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  4. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Ein stabiles Feld. Der Unterschied entsteht hier über Spezialisierung und Erfahrung.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 23 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 9 Tätigkeiten

  • Pharmakologie
  • Datenschutz
  • Datenverschlüsselung
  • Informations- und Kommunikationsmanagement
  • Statistik
  • Forschung
  • Biometrie
  • Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek)
  • Regulatory Affairs (Medizintechnik)

Rechnerisch ersetzbar 14 Tätigkeiten

  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Fachterminologie (medizinisch)
  • Datenübernahme, Datenaufbereitung
  • Internet-, Intranettechnik
  • Programmieren
  • Krankenhausinformationssysteme
  • Medizinische Dokumentation
  • Bestandspflege (Archiv, Bibliothek)
  • Katalogisieren, Bestanderschließung (Archiv, Bibl., Museum)
  • Systematisieren
  • Mikroverfilmen
  • Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP)
  • Recherche
  • Informationsbeschaffung

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 9.555 172 3.751 €
2020 9.961 139 3.843 €
2021 10.783 229 3.944 €
2022 11.267 208 4.075 €
2023 11.163 180 4.208 €
2024 11.445 135 4.413 €

Häufige Fragen

Ist Medizinische/r Dokumentationsassistent/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 83 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Medizinische/r Dokumentationsassistent/in?

Der Medianlohn lag 2024 bei 4.413 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 3.707 € und 5.493 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Medizinische/r Dokumentationsassistent/in?

In der Berufsgruppe „Fachkräfte in der medizinischen Dokumentation“ waren 2024 insgesamt 11.445 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Medizinische/r Dokumentationsassistent/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+3,7 %). Der Bedarf steigt von 71.441 auf 74.055 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Medizinische/r Dokumentationsassistent/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Büro- und Verwaltungsarbeiten, Fachterminologie (medizinisch), Datenübernahme, Datenaufbereitung, Internet-, Intranettechnik, Programmieren, Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation und Bestandspflege (Archiv, Bibliothek), als nicht ersetzbar gelten Pharmakologie, Datenschutz, Datenverschlüsselung, Informations- und Kommunikationsmanagement, Statistik, Forschung, Biometrie und Bestandsaufbau (Archiv, Bibliothek). Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Informationsbeschaffung, -erschließung, -aufbereitung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Medizinische Dokumentationsassistenten und-assistentinnen erbringen Dokumentations-und Informationsdienstleistungen in den Bereichen Gesundheitswesen und Pharmazie. Sie erfassen, strukturieren und verschlüsseln medizinische Informationen und verwalten und pflegen Datenbestände.

Offizielle Bezeichnung: Medizinischer Dokumentationsassistent/Medizinische Dokumentationsassistentin