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Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen)

Automatisierungspotenzial mittel · 438 Beschäftigte

Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen) kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 40 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Fachkräfte im Streich- und Zupfinstrumentenbau“ waren 2024 438 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 9,0 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
40 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
4382024 · Fachkräfte im Streich- und Zupfinstrumentenbau
Offene Stellen
0Jahr 2024
Arbeitslose
40In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-9,0 %7.512 → 6.839 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 15 erfassten Tätigkeiten gelten 9 als rechnerisch ersetzbar und 6 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Der Rückgang ist moderat. Spezialisierung innerhalb des Feldes ist hier wirksamer als ein Berufswechsel.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 15 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 6 Tätigkeiten

  • Arbeitsvorbereitung
  • Intonieren, Stimmen
  • Saiten aufziehen
  • Zupfinstrumentenbau
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Restaurierungsarbeiten

Rechnerisch ersetzbar 9 Tätigkeiten

  • Anreißen, Vorzeichnen, Anzeichnen
  • Einzel- und Kleinserienfertigung
  • Oberflächen behandeln, veredeln
  • Serienfertigung
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Schleifen (Holz)
  • Holzoberflächenbearbeitung
  • Kunststoffverarbeitung
  • Holzbearbeiten, Holzverarbeiten

Häufige Fragen

Ist Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen) durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 40 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen)?

In der Berufsgruppe „Fachkräfte im Streich- und Zupfinstrumentenbau“ waren 2024 insgesamt 438 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen) bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen leichten Rückgang des Bedarfs um 9,0 %. Der Bedarf sinkt von 7.512 auf 6.839 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Zupfinstrumentenmacher/in (ohne Fachrichtungen) sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Anreißen, Vorzeichnen, Anzeichnen, Einzel- und Kleinserienfertigung, Oberflächen behandeln, veredeln, Serienfertigung, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Schleifen (Holz), Holzoberflächenbearbeitung und Kunststoffverarbeitung, als nicht ersetzbar gelten Arbeitsvorbereitung, Intonieren, Stimmen, Saiten aufziehen, Zupfinstrumentenbau, Kundenberatung, -betreuung und Restaurierungsarbeiten. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Fertigungsberufe

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Zupfinstrumentenmacher/innen stellen Saiteninstrumente her und reparieren bzw. restaurieren sie.

Offizielle Bezeichnung: Zupfinstrumentenmacher/Zupfinstrumentenmacherin (ohne Fachrichtungen)