Visuelle/r Designer/in digital und print
Automatisierungspotenzial sehr hoch · 23.976 Beschäftigte · Medianlohn 3.378 €
Visuelle/r Designer/in digital und print kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 100 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Spezialisten in der Digital- und Printmediengestaltung“ waren 2024 23.976 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 3.378 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (0,0 %).
- Automatisierungspotenzial
- 100 von 100sehr hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
- Medianlohn 2024
- 3.378 €Mittlere 50 %: 2.688 € bis 4.281 €
- Beschäftigte
- 23.9762024 · Spezialisten in der Digital- und Printmediengestaltung
- Offene Stellen
- 42Jahr 2024
- Arbeitslose
- 498In der Berufsgruppe gemeldet
- QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
- 0,0 %206.804 → 206.715 Personen
Was du jetzt tun kannst
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Gehaltsband kennen
Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 2.688 € und 4.281 €, der Median liegt bei 3.378 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 1.593 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.
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Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren
Von 20 erfassten Tätigkeiten gelten 16 als rechnerisch ersetzbar und 4 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.
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Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen
Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.
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Nachfrage bis 2040 einordnen
Ein stabiles Feld. Der Unterschied entsteht hier über Spezialisierung und Erfahrung.
Tätigkeiten im Detail
Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 20 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.
Nicht ersetzbar 4 Tätigkeiten
- Entwurf
- Layout
- Kundenberatung, -betreuung
- Mediendesign
Rechnerisch ersetzbar 16 Tätigkeiten
- Ton-, Farbwertkorrigieren
- Akzidenzsatz
- Montage (Druckvorstufe, Medien)
- Bildbearbeitung, digital
- Druckvorlagenherstellung
- Druckvorstufe
- Fließtextsatz
- Fotosatz, Lichtsatz
- Reprotechnik, Reprografie
- Scannen
- Typografie, Schriftgestaltung
- Kalkulation
- Datenübernahme, Datenaufbereitung
- Webdesign
- Computeranimation
- Werbemittel
Entwicklung 2019 bis 2024
| Jahr | Beschäftigte | Offene Stellen | Medianlohn |
|---|---|---|---|
| 2019 | 38.445 | 56 | 2.772 € |
| 2020 | 36.197 | 43 | 2.714 € |
| 2021 | 31.306 | 53 | 2.884 € |
| 2022 | 28.399 | 66 | 3.047 € |
| 2023 | 26.203 | 55 | 3.210 € |
| 2024 | 23.976 | 42 | 3.378 € |
Häufige Fragen
Ist Visuelle/r Designer/in digital und print durch Automatisierung gefährdet?
Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 100 von 100 Punkten, also sehr hoch. Nach der IAB-Systematik ist praktisch die gesamte Tätigkeitsbeschreibung rechnerisch durch Computer oder Maschinen abbildbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Was verdient man als Visuelle/r Designer/in digital und print?
Der Medianlohn lag 2024 bei 3.378 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 2.688 € und 4.281 €.
Wie viele Menschen arbeiten als Visuelle/r Designer/in digital und print?
In der Berufsgruppe „Spezialisten in der Digital- und Printmediengestaltung“ waren 2024 insgesamt 23.976 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Visuelle/r Designer/in digital und print bis 2040?
BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (0,0 %). Der Bedarf sinkt von 206.804 auf 206.715 Personen.
Welche Tätigkeiten bei Visuelle/r Designer/in digital und print sind ersetzbar?
Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Ton-, Farbwertkorrigieren, Akzidenzsatz, Montage (Druckvorstufe, Medien), Bildbearbeitung, digital, Druckvorlagenherstellung, Druckvorstufe, Fließtextsatz und Fotosatz, Lichtsatz, als nicht ersetzbar gelten Entwurf, Layout, Kundenberatung, -betreuung und Mediendesign. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.
Verwandte Berufe im Feld Medienproduktion (Print, Online, Multimedia)
Datenstand und Quellen
- Beschäftigung, Stellen, Löhne
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
- Automatisierungspotenzial
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
- Bedarfsprojektion
- BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
- Seite aktualisiert
- 25. September 2026
Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.
Was macht man in diesem Beruf?
Staatliche geprüfte visuelle Designer/innen digital und print entwerfen und gestalten den Seitenaufbau von Printmedien und elektronischen Medien aller Art.
Offizielle Bezeichnung: Staatlich geprüfter visueller Designer/Staatlich geprüfte visuelle Designerin digital und print