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Schmuckdesigner/in

Automatisierungspotenzial sehr hoch · 115 Beschäftigte

Schmuckdesigner/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 86 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der kunsthandwerklichen Schmuckwarenherstellung, Edelstein- und Edelmetallbearbeitung“ waren 2024 115 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 7,1 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
86 von 100sehr hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
1152024 · Experten in der kunsthandwerklichen Schmuckwarenherstellung, Edelstein- und Edelmetallbearbeitung
Offene Stellen
0Jahr 2024
Arbeitslose
29In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+7,1 %18.478 → 19.789 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 24 erfassten Tätigkeiten gelten 13 als rechnerisch ersetzbar und 11 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Das Feld wächst. Ein Einstieg oder Verbleib ist hier vergleichsweise aussichtsreich.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf wird sich stark verändern. Der Wechsel in eine koordinierende, beratende oder spezialisierte Rolle ist hier der naheliegende Schritt.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 24 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 11 Tätigkeiten

  • Entwurf
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Schmuckdesign
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Marketing
  • Präsentation
  • Projektmanagement
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Gestaltung, Design
  • Zeichnen
  • Restaurierungsarbeiten

Rechnerisch ersetzbar 13 Tätigkeiten

  • Fertigungs-, Auftragssteuerung
  • Einzel- und Kleinserienfertigung
  • Oberflächen behandeln, veredeln
  • Serienfertigung
  • Schleifen (Edelstein)
  • Edelmetalle be- und -verarbeiten
  • Emaillieren
  • Vergolden
  • Versilbern
  • Ziselieren
  • Gravieren
  • Kalkulation
  • Industriedesign, Produktdesign

Häufige Fragen

Ist Schmuckdesigner/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 86 von 100 Punkten, also sehr hoch. Nach der IAB-Systematik ist praktisch die gesamte Tätigkeitsbeschreibung rechnerisch durch Computer oder Maschinen abbildbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Schmuckdesigner/in?

In der Berufsgruppe „Experten in der kunsthandwerklichen Schmuckwarenherstellung, Edelstein- und Edelmetallbearbeitung“ waren 2024 insgesamt 115 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Schmuckdesigner/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen wachsenden Bedarf (+7,1 %). Der Bedarf steigt von 18.478 auf 19.789 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Schmuckdesigner/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Fertigungs-, Auftragssteuerung, Einzel- und Kleinserienfertigung, Oberflächen behandeln, veredeln, Serienfertigung, Schleifen (Edelstein), Edelmetalle be- und -verarbeiten, Emaillieren und Vergolden, als nicht ersetzbar gelten Entwurf, Modelle, Musterstücke anfertigen, Schmuckdesign, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Präsentation, Projektmanagement und Lehrtätigkeit (Hochschule). Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Wissenschaftliche Forschung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Schmuckdesigner/innen planen, entwerfen und gestalten Schmuck sowie Gebrauchs-und Kunstgegenstände aus Edelmetallen, Edelsteinen und sonstigen Materialien.

Offizielle Bezeichnung: Schmuckdesigner/Schmuckdesignerin