kiverzeichnis.com

Motologe/Motologin

Automatisierungspotenzial niedrig · 791 Beschäftigte

Motologe/Motologin kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 10 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Ergotherapie“ waren 2024 791 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 4,9 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
10 von 100niedrig. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
7912024 · Experten in der Ergotherapie
Offene Stellen
0Jahr 2024
Arbeitslose
9In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+4,9 %423.000 → 443.542 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 21 erfassten Tätigkeiten gelten 0 als rechnerisch ersetzbar und 21 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Das Feld wächst. Ein Einstieg oder Verbleib ist hier vergleichsweise aussichtsreich.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf ist vergleichsweise robust gegen Automatisierung. Der Hebel liegt weniger im Umschulen als im Ausbau der Tätigkeiten, die schon heute nicht ersetzbar sind.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 21 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 21 Tätigkeiten

  • Forschung
  • Heilpädagogik, Behindertenpädagogik
  • Altenarbeit, Seniorenarbeit
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Didaktik
  • Methodik
  • Sportpädagogik
  • Gesundheitsvorsorge (Prävention)
  • Patientenbetreuung
  • Bewegungstherapie, FBL (funktionelle Bewegungslehre)
  • Entspannungstechniken
  • Funktionsanalyse (Physiotherapie)
  • Motodiagnostik
  • Motologie
  • Motopädie
  • Psychomotorik
  • Sensomotorik
  • Soziomotorik
  • Ergotherapie
  • Gerontologie
  • Rhythmik

Häufige Fragen

Ist Motologe/Motologin durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 10 von 100 Punkten, also niedrig. Nur wenige der typischen Tätigkeiten lassen sich rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzen. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Motologe/Motologin?

In der Berufsgruppe „Experten in der Ergotherapie“ waren 2024 insgesamt 791 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Motologe/Motologin bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen wachsenden Bedarf (+4,9 %). Der Bedarf steigt von 423.000 auf 443.542 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Motologe/Motologin sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als nicht ersetzbar gelten Forschung, Heilpädagogik, Behindertenpädagogik, Altenarbeit, Seniorenarbeit, Lehrtätigkeit (Hochschule), Didaktik, Methodik, Sportpädagogik und Gesundheitsvorsorge (Prävention). Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Wissenschaftliche Forschung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Motologen und Motologinnen befassen sich mit dem Wirkungszusammenhang zwischen körperlicher Bewegung und Psyche. Sie erstellen pädagogische und therapeutische Konzepte zur ganzheitlichen Entwicklungs-bzw. Heilungsförderung, die sie in der Arbeit mit Klienten bzw. Patienten auch praktisch anwenden.