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Modedesigner/in

Automatisierungspotenzial hoch · 638 Beschäftigte

Modedesigner/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 80 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten im Modedesign“ waren 2024 638 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 14,2 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
80 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
6382024 · Experten im Modedesign
Offene Stellen
9Jahr 2024
Arbeitslose
531In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-14,2 %88.760 → 76.153 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 23 erfassten Tätigkeiten gelten 12 als rechnerisch ersetzbar und 11 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    In einem schrumpfenden Feld lohnt sich der Blick auf verwandte Berufe mit stabilerer oder wachsender Projektion.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Prüfe gezielt, welche Tätigkeiten in deinem Arbeitsalltag nicht ersetzbar sind, und baue genau diese aus.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 23 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 11 Tätigkeiten

  • Kollektionserstellung, -entwicklung
  • Modedesign, Bekleidungsgestaltung
  • Entwurf
  • Modelle, Musterstücke anfertigen
  • Kundenberatung, -betreuung
  • Marketing
  • Projektmanagement
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Gestaltung, Design
  • Zeichnen
  • Kostümbildnerei

Rechnerisch ersetzbar 12 Tätigkeiten

  • Bekleidungsfertigung
  • Bekleidungstechnik
  • Nähen
  • Schnitttechnik
  • Textil - Materialkunde
  • Textilgestaltung, Textildesign
  • Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.Ä.)
  • Fertigungs-, Auftragssteuerung
  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden
  • Kalkulation
  • Farbdesign, Farbgestaltung
  • Kostüm-Design

Häufige Fragen

Ist Modedesigner/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 80 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Modedesigner/in?

In der Berufsgruppe „Experten im Modedesign“ waren 2024 insgesamt 638 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Modedesigner/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang des Bedarfs um 14,2 %. Der Bedarf sinkt von 88.760 auf 76.153 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Modedesigner/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Bekleidungsfertigung, Bekleidungstechnik, Nähen, Schnitttechnik, Textil - Materialkunde, Textilgestaltung, Textildesign, Zuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.Ä.) und Fertigungs-, Auftragssteuerung, als nicht ersetzbar gelten Kollektionserstellung, -entwicklung, Modedesign, Bekleidungsgestaltung, Entwurf, Modelle, Musterstücke anfertigen, Kundenberatung, -betreuung, Marketing, Projektmanagement und Lehrtätigkeit (Hochschule). Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Wissenschaftliche Forschung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Modedesigner/innen entwerfen und gestalten Kleidung bzw. Modekollektionen.

Offizielle Bezeichnung: Modedesigner/Modedesignerin