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Meister/in - Vernetzte Industrie

Automatisierungspotenzial hoch · 69.857 Beschäftigte · Medianlohn 5.398 €

Meister/in - Vernetzte Industrie kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 65 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Aufsichtskräfte in der Technischen Produktionsplanung und -steuerung“ waren 2024 69.857 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 5.398 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 0,4 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
65 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
5.398 €Mittlere 50 %: 4.163 € bis 7.102 €
Beschäftigte
69.8572024 · Aufsichtskräfte in der Technischen Produktionsplanung und -steuerung
Offene Stellen
705Jahr 2024
Arbeitslose
1.628In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-0,4 %645.265 → 642.700 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Gehaltsband kennen

    Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.163 € und 7.102 €, der Median liegt bei 5.398 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 2.939 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.

  2. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 29 erfassten Tätigkeiten gelten 16 als rechnerisch ersetzbar und 13 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  3. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  4. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Der Rückgang ist moderat. Spezialisierung innerhalb des Feldes ist hier wirksamer als ein Berufswechsel.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 29 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 13 Tätigkeiten

  • Qualitätsmanagement
  • Wartung, Reparatur, Instandhaltung
  • Change-Management
  • Gruppen-, Teamleitung
  • Projektmanagement
  • Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit
  • Entwicklung
  • Prozessmanagement
  • Augmented Reality
  • 3D-Drucken
  • Agiles Projektmanagement
  • Anwendungstechnik
  • Anwendungsberatung

Rechnerisch ersetzbar 16 Tätigkeiten

  • Fertigungs-, Auftragssteuerung
  • Produktionsplanung
  • Fertigungstechnik
  • Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • Informationstechnik, Computertechnik
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Personalplanung
  • Enterprise Resource Planning (ERP)
  • Produktionslogistik
  • Produktionsplanungssysteme (PPS)
  • Produktions- u. Logistiksimulation Plant Simulation
  • Manufacturing Execution System (MES)
  • Vernetzte Produktionssysteme
  • Edge Computing
  • 3D-Simulation
  • Industrial Internet of Things (IIoT)

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 72.792 729 4.937 €
2020 71.806 523 4.859 €
2021 71.341 639 4.932 €
2022 70.959 764 5.055 €
2023 70.476 734 5.212 €
2024 69.857 705 5.398 €

Häufige Fragen

Ist Meister/in - Vernetzte Industrie durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 65 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Meister/in - Vernetzte Industrie?

Der Medianlohn lag 2024 bei 5.398 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.163 € und 7.102 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Meister/in - Vernetzte Industrie?

In der Berufsgruppe „Aufsichtskräfte in der Technischen Produktionsplanung und -steuerung“ waren 2024 insgesamt 69.857 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Meister/in - Vernetzte Industrie bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen leichten Rückgang des Bedarfs um 0,4 %. Der Bedarf sinkt von 645.265 auf 642.700 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Meister/in - Vernetzte Industrie sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Fertigungs-, Auftragssteuerung, Produktionsplanung, Fertigungstechnik, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Informationstechnik, Computertechnik, Betriebsmitteleinsatz planen, Personalplanung und Enterprise Resource Planning (ERP), als nicht ersetzbar gelten Qualitätsmanagement, Wartung, Reparatur, Instandhaltung, Change-Management, Gruppen-, Teamleitung, Projektmanagement, Sicherheitssysteme (IT), Datensicherheit, Entwicklung und Prozessmanagement. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Mechatronik, Automatisierungstechnik

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Geprüfte Meister/innen für vernetzte Industrie planen, implementieren, sichern und optimieren vernetzte und digitale Produktionsprozesse und übernehmen Führungsaufgaben. Sie arbeiten eventuell selbst mit, erledigen verwaltende Aufgaben, führen Mitarbeiter/innen und bilden Auszubildende aus.

Offizielle Bezeichnung: Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin - Vernetzte Industrie