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Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in

Automatisierungspotenzial hoch · 27.384 Beschäftigte · Medianlohn 4.407 €

Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 67 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Medizinisch-technische Fachkräfte in der Radiologie“ waren 2024 27.384 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 4.407 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 4,8 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
67 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
4.407 €Mittlere 50 %: 3.702 € bis 5.175 €
Beschäftigte
27.3842024 · Medizinisch-technische Fachkräfte in der Radiologie
Offene Stellen
374Jahr 2024
Arbeitslose
375In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-4,8 %147.555 → 140.540 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Gehaltsband kennen

    Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 3.702 € und 5.175 €, der Median liegt bei 4.407 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 1.473 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.

  2. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 17 erfassten Tätigkeiten gelten 13 als rechnerisch ersetzbar und 4 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  3. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  4. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Der Rückgang ist moderat. Spezialisierung innerhalb des Feldes ist hier wirksamer als ein Berufswechsel.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 17 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 4 Tätigkeiten

  • Strahlenschutz
  • Invasiv-interventionelle Radiologie
  • Gesundheitsvorsorge (Prävention)
  • Patientenbetreuung

Rechnerisch ersetzbar 13 Tätigkeiten

  • Büro- und Verwaltungsarbeiten
  • Medizinische Dokumentation
  • Angiografie
  • Bestrahlungstechnik
  • Computertomografie (CT)
  • Magnetresonanztomografie
  • Mammografie
  • Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich)
  • RIA (Radioimmunoassay, Radioimmuntest)
  • Röntgenassistenz
  • Sonografie
  • Szintigramme, Szintigrafie
  • Radiologische Buchungs- und Archivierungssoftware

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 23.978 516 3.712 €
2020 24.871 420 3.811 €
2021 25.555 411 3.935 €
2022 26.049 490 4.053 €
2023 26.675 429 4.162 €
2024 27.384 374 4.407 €

Häufige Fragen

Ist Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 67 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in?

Der Medianlohn lag 2024 bei 4.407 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 3.702 € und 5.175 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in?

In der Berufsgruppe „Medizinisch-technische Fachkräfte in der Radiologie“ waren 2024 insgesamt 27.384 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen leichten Rückgang des Bedarfs um 4,8 %. Der Bedarf sinkt von 147.555 auf 140.540 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Büro- und Verwaltungsarbeiten, Medizinische Dokumentation, Angiografie, Bestrahlungstechnik, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie, Mammografie und Nuklearmedizin, Strahlentherapie (nichtärztlich), als nicht ersetzbar gelten Strahlenschutz, Invasiv-interventionelle Radiologie, Gesundheitsvorsorge (Prävention) und Patientenbetreuung. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Medizinische u. nicht-medizinische Gesundheitsberufe

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Medizinisch-technische Radiologieassistenten und-assistentinnen erstellen Röntgenaufnahmen, setzen tomografische Verfahren ein und führen nuklearmedizinische Untersuchungen mithilfe von radioaktiven Substanzen durch, um krankhafte Veränderungen des Körpers oder Verletzungen zu erkennen.

Offizielle Bezeichnung: Medizinisch-technischer Radiologieassistent/Medizinisch-technische Radiologieassistentin