Medizininformatiker/in
Automatisierungspotenzial mittel · 1.794 Beschäftigte · Medianlohn 5.899 €
Medizininformatiker/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 56 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Bio- und Medizininformatik“ waren 2024 1.794 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 5.899 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 22,5 % beim Bedarf an Arbeitskräften.
- Automatisierungspotenzial
- 56 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
- Medianlohn 2024
- 5.899 €Mittlere 50 %: 4.923 € bis 7.119 €
- Beschäftigte
- 1.7942024 · Experten in der Bio- und Medizininformatik
- Offene Stellen
- 38Jahr 2024
- Arbeitslose
- 191In der Berufsgruppe gemeldet
- QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
- +22,5 %317.639 → 389.169 Personen
Was du jetzt tun kannst
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Gehaltsband kennen
Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.923 € und 7.119 €, der Median liegt bei 5.899 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 2.196 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.
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Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren
Von 31 erfassten Tätigkeiten gelten 9 als rechnerisch ersetzbar und 22 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.
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Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen
Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.
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Nachfrage bis 2040 einordnen
Das Feld wächst deutlich. Qualifikation in diesem Bereich zahlt sich voraussichtlich aus.
Tätigkeiten im Detail
Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 31 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.
Nicht ersetzbar 22 Tätigkeiten
- Qualitätsmanagement
- Projektmanagement
- Datenschutz
- Systemintegration
- Datenanalyse
- Programmieren
- Softwaretechnik, Software-Engineering
- Angewandte Informatik
- Medizinische Informatik
- Statistik
- Mathematik
- Entwicklung
- Forschung
- Lehrtätigkeit (Hochschule)
- Krankenhausmanagement, -ökonomie
- Agiles Projektmanagement
- Netzwerkadministration, -organisation
- Netzwerkmanagement
- Systembetreuung
- Datenbankadministration, -organisation
- Systemsoftware (Entwicklung, Analyse)
- Systemsoftware (Programmierung)
Rechnerisch ersetzbar 9 Tätigkeiten
- Datenübernahme, Datenaufbereitung
- Wissensmanagementsysteme
- Modellbildung, Simulation (IT)
- Krankenhausinformationssysteme
- Medizinische Dokumentation
- Medizintechnik, biomedizinische Technik
- Impfmanagement-Plattformen
- Systemadministration, Systemverwaltung
- Datenbankmanagement
Entwicklung 2019 bis 2024
| Jahr | Beschäftigte | Offene Stellen | Medianlohn |
|---|---|---|---|
| 2019 | 1.431 | 50 | 5.037 € |
| 2020 | 1.499 | 39 | 5.211 € |
| 2021 | 1.581 | 49 | 5.348 € |
| 2022 | 1.695 | 56 | 5.455 € |
| 2023 | 1.782 | 51 | 5.624 € |
| 2024 | 1.794 | 38 | 5.899 € |
Häufige Fragen
Ist Medizininformatiker/in durch Automatisierung gefährdet?
Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 56 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Was verdient man als Medizininformatiker/in?
Der Medianlohn lag 2024 bei 5.899 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.923 € und 7.119 €.
Wie viele Menschen arbeiten als Medizininformatiker/in?
In der Berufsgruppe „Experten in der Bio- und Medizininformatik“ waren 2024 insgesamt 1.794 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Medizininformatiker/in bis 2040?
BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 ein starkes Wachstum des Bedarfs (+22,5 %). Der Bedarf steigt von 317.639 auf 389.169 Personen.
Welche Tätigkeiten bei Medizininformatiker/in sind ersetzbar?
Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Datenübernahme, Datenaufbereitung, Wissensmanagementsysteme, Modellbildung, Simulation (IT), Krankenhausinformationssysteme, Medizinische Dokumentation, Medizintechnik, biomedizinische Technik, Impfmanagement-Plattformen und Systemadministration, Systemverwaltung, als nicht ersetzbar gelten Qualitätsmanagement, Projektmanagement, Datenschutz, Systemintegration, Datenanalyse, Programmieren, Softwaretechnik, Software-Engineering und Angewandte Informatik. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.
Verwandte Berufe im Feld Wissenschaftliche Forschung
Datenstand und Quellen
- Beschäftigung, Stellen, Löhne
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
- Automatisierungspotenzial
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
- Bedarfsprojektion
- BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
- Seite aktualisiert
- 25. September 2026
Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.
Was macht man in diesem Beruf?
Medizininformatiker/innen entwickeln, betreuen, betreiben und vertreiben medizinische Informations-und Dokumentationssysteme, z.B. Krankenhausinformationssysteme, bildgebende Therapie-und Diagnoseverfahren, computerunterstützte Operationstechniken oder wissensbasierte Systeme.
Offizielle Bezeichnung: Medizininformatiker/Medizininformatikerin