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Ingenieurinformatiker/in

Automatisierungspotenzial mittel · 4.077 Beschäftigte · Medianlohn 6.651 €

Ingenieurinformatiker/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 50 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der technischen Informatik“ waren 2024 4.077 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 6.651 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 22,5 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
50 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
6.651 €
Beschäftigte
4.0772024 · Experten in der technischen Informatik
Offene Stellen
120Jahr 2024
Arbeitslose
219In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+22,5 %317.639 → 389.169 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 36 erfassten Tätigkeiten gelten 10 als rechnerisch ersetzbar und 26 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Das Feld wächst deutlich. Qualifikation in diesem Bereich zahlt sich voraussichtlich aus.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 36 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 26 Tätigkeiten

  • Qualitätsmanagement
  • Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • Projektmanagement
  • Datenschutz
  • IT-Koordination
  • Systemintegration
  • Anwenderberatung, Anwender-Support (IT)
  • EDV-Anwender-Training
  • Grafische Datenverarbeitung
  • Programmieren
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • Angewandte Informatik
  • Technische Informatik
  • Theoretische Informatik
  • Mathematik
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Treiberprogrammierung
  • Netzwerkadministration, -organisation
  • Netzwerkmanagement
  • Systembetreuung
  • Systemadministration, Systemverwaltung
  • Datenbankadministration, -organisation
  • Systemsoftware (Entwicklung, Analyse)
  • Systemsoftware (Programmierung)

Rechnerisch ersetzbar 10 Tätigkeiten

  • CAM-, CIM-Systeme anwenden
  • Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik
  • Prozessleittechnik
  • Elektronik
  • Informationstechnik, Computertechnik
  • Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • IT-Organisation
  • Modellbildung, Simulation (IT)
  • Datenbankmanagement

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 3.773 151 5.893 €
2020 3.808 76 5.970 €
2021 3.796 67 6.062 €
2022 3.920 128 6.192 €
2023 3.950 156 6.422 €
2024 4.077 120 6.651 €

Häufige Fragen

Ist Ingenieurinformatiker/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 50 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Ingenieurinformatiker/in?

Der Medianlohn lag 2024 bei 6.651 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Ingenieurinformatiker/in?

In der Berufsgruppe „Experten in der technischen Informatik“ waren 2024 insgesamt 4.077 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Ingenieurinformatiker/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 ein starkes Wachstum des Bedarfs (+22,5 %). Der Bedarf steigt von 317.639 auf 389.169 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Ingenieurinformatiker/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten CAM-, CIM-Systeme anwenden, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Prozessleittechnik, Elektronik, Informationstechnik, Computertechnik, Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, Hardwareinstallation, Softwareinstallation und IT-Organisation, als nicht ersetzbar gelten Qualitätsmanagement, Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung, Projektmanagement, Datenschutz, IT-Koordination, Systemintegration, Anwenderberatung, Anwender-Support (IT) und EDV-Anwender-Training. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Wissenschaftliche Forschung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Ingenieurinformatiker/innen entwickeln Computersysteme für komplexe technische Aufgabenstellungen. Sie bauen Rechnernetze auf und sorgen für deren reibungslosen Betrieb, programmieren technische Anwendungen oder realisieren Informationssysteme zur Organisation des Kommunikations-und Datenstroms.

Offizielle Bezeichnung: Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin