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Ingenieur/in - Materialwissenschaften

Automatisierungspotenzial hoch · 3.691 Beschäftigte · Medianlohn 6.503 €

Ingenieur/in - Materialwissenschaften kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 67 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Werkstofftechnik“ waren 2024 3.691 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 6.503 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+1,0 %).

Automatisierungspotenzial
67 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
6.503 €
Beschäftigte
3.6912024 · Experten in der Werkstofftechnik
Offene Stellen
70Jahr 2024
Arbeitslose
319In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+1,0 %51.175 → 51.673 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 32 erfassten Tätigkeiten gelten 16 als rechnerisch ersetzbar und 16 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Ein stabiles Feld. Der Unterschied entsteht hier über Spezialisierung und Erfahrung.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Prüfe gezielt, welche Tätigkeiten in deinem Arbeitsalltag nicht ersetzbar sind, und baue genau diese aus.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 32 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 16 Tätigkeiten

  • Arbeitsvorbereitung
  • Qualitätsmanagement
  • Organische Chemie
  • Physikalische Chemie
  • Polymer-, Kunststoffchemie
  • Technische Chemie
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Projektmanagement
  • Nanotechnologie
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Technische Mechanik
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Bionik
  • Materialphysik
  • Smarte Glas- und Keramik-Technologien

Rechnerisch ersetzbar 16 Tätigkeiten

  • Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung)
  • Messtechnik
  • Laborarbeiten, Labortechnik
  • Metallografie
  • Werkstoffprüfung
  • Werkstofftechnik
  • Chemische Untersuchungs- und Messverfahren
  • Synthese
  • Beschichtungstechnik
  • Korrosionsschutz
  • Mikrosystemtechnik
  • Technische Optik
  • Metallvergütung
  • Oberflächentechnik
  • Kalkulation
  • Physikalische Mess-, Prüfverfahren

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 3.301 61 5.828 €
2020 3.318 35 5.727 €
2021 3.686 46 5.787 €
2022 3.707 67 5.995 €
2023 3.695 100 6.317 €
2024 3.691 70 6.503 €

Häufige Fragen

Ist Ingenieur/in - Materialwissenschaften durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 67 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Ingenieur/in - Materialwissenschaften?

Der Medianlohn lag 2024 bei 6.503 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Ingenieur/in - Materialwissenschaften?

In der Berufsgruppe „Experten in der Werkstofftechnik“ waren 2024 insgesamt 3.691 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Ingenieur/in - Materialwissenschaften bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+1,0 %). Der Bedarf steigt von 51.175 auf 51.673 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Ingenieur/in - Materialwissenschaften sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Glastechnik (Herstellung, Verarbeitung), Messtechnik, Laborarbeiten, Labortechnik, Metallografie, Werkstoffprüfung, Werkstofftechnik, Chemische Untersuchungs- und Messverfahren und Synthese, als nicht ersetzbar gelten Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Organische Chemie, Physikalische Chemie, Polymer-, Kunststoffchemie, Technische Chemie, Betriebsmitteleinsatz planen und Projektmanagement. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Laboranalyse

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Ingenieure und Ingenieurinnen der Materialwissenschaften entwickeln Materialien und Werkstoffe, führen Versuchsreihen und Materialprüfungen durch, planen und leiten Produktionsprozesse. Daneben sind sie in der Qualitätssicherung oder im technischen Vertrieb tätig.

Offizielle Bezeichnung: Ingenieur/Ingenieurin für Materialwissenschaften