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Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie

Automatisierungspotenzial mittel · 126 Beschäftigte

Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 56 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Hörgeräteakustik“ waren 2024 126 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+1,1 %).

Automatisierungspotenzial
56 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
1262024 · Experten in der Hörgeräteakustik
Offene Stellen
0Jahr 2024
Arbeitslose
8In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+1,1 %157.000 → 158.740 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 28 erfassten Tätigkeiten gelten 15 als rechnerisch ersetzbar und 13 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Ein stabiles Feld. Der Unterschied entsteht hier über Spezialisierung und Erfahrung.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 28 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 13 Tätigkeiten

  • Arbeitsvorbereitung
  • Konstruktion
  • Qualitätsmanagement
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Projektmanagement
  • Akustik
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Audiologie, Pädoaudiologie
  • Hörgeräteakustik
  • Anwendungstechnik
  • Anwendungsberatung

Rechnerisch ersetzbar 15 Tätigkeiten

  • Fertigungstechnik
  • Messtechnik
  • Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
  • Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Elektroakustik
  • Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik
  • Unterhaltungselektronik
  • Verstärkertechnik
  • Kalkulation
  • Audiometrie
  • Medizintechnik, biomedizinische Technik
  • Studiotechnik
  • Dokumentation (technisch)

Häufige Fragen

Ist Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 56 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie?

In der Berufsgruppe „Experten in der Hörgeräteakustik“ waren 2024 insgesamt 126 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen nahezu unveränderten Bedarf (+1,1 %). Der Bedarf steigt von 157.000 auf 158.740 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Ingenieur/in - Hörtechnik und Audiologie sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Fertigungstechnik, Messtechnik, Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik, Elektronik, Elektrotechnik, Elektroakustik und Nachrichtentechnik, Kommunikationstechnik, als nicht ersetzbar gelten Arbeitsvorbereitung, Konstruktion, Qualitätsmanagement, Betriebsmitteleinsatz planen, Projektmanagement, Akustik, Entwicklung und Forschung. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Einkauf, Beschaffung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Ingenieure und Ingenieurinnen für Hörtechnik und Audiologie entwickeln Geräte und Anlagen der Hörgeräte-Technologie, virtuellen Akustik, digitalen Audio-Signalverarbeitung und Telekommunikation. Daneben planen und überwachen sie Fertigungsprozesse, beraten Kunden oder nehmen Vertriebsaufgaben wahr.

Offizielle Bezeichnung: Ingenieur/Ingenieurin für Hörtechnik und Audiologie