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Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik

Automatisierungspotenzial hoch · 355 Beschäftigte

Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 71 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Drucktechnik“ waren 2024 355 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 39,4 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
71 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
3552024 · Experten in der Drucktechnik
Offene Stellen
8Jahr 2024
Arbeitslose
51In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-39,4 %88.022 → 53.367 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 26 erfassten Tätigkeiten gelten 18 als rechnerisch ersetzbar und 8 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    In einem schrumpfenden Feld lohnt sich der Blick auf verwandte Berufe mit stabilerer oder wachsender Projektion.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Prüfe gezielt, welche Tätigkeiten in deinem Arbeitsalltag nicht ersetzbar sind, und baue genau diese aus.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 26 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 8 Tätigkeiten

  • Arbeitsvorbereitung
  • Qualitätsmanagement
  • Produktmanagement
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Multimedia-Konzeption

Rechnerisch ersetzbar 18 Tätigkeiten

  • Fertigungs-, Auftragssteuerung
  • Fertigungstechnik
  • Digitaldruck
  • Drucktechnik
  • Bildbearbeitung, digital
  • Druckvorstufe
  • Reprotechnik, Reprografie
  • Typografie, Schriftgestaltung
  • Druckweiterverarbeitung
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Maschinentechnik
  • Kalkulation
  • Screendesign
  • Computeranimation
  • DTP-Anwendungen einsetzen
  • Mediendesign
  • Medientechnik
  • Autonomes Drucken

Häufige Fragen

Ist Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 71 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik?

In der Berufsgruppe „Experten in der Drucktechnik“ waren 2024 insgesamt 355 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang des Bedarfs um 39,4 %. Der Bedarf sinkt von 88.022 auf 53.367 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Ingenieur/in - Druck- und Medientechnik sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Fertigungs-, Auftragssteuerung, Fertigungstechnik, Digitaldruck, Drucktechnik, Bildbearbeitung, digital, Druckvorstufe, Reprotechnik, Reprografie und Typografie, Schriftgestaltung, als nicht ersetzbar gelten Arbeitsvorbereitung, Qualitätsmanagement, Produktmanagement, Betriebsmitteleinsatz planen, Entwicklung, Forschung, Lehrtätigkeit (Hochschule) und Multimedia-Konzeption. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Einkauf, Beschaffung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Ingenieure und Ingenieurinnen der Druck-und Medientechnik gestalten den Prozess der Informationsaufbereitung und-darstellung auf Basis verschiedener Technologien. Dabei optimieren sie die Produktion von Print-und digitalen Medien und übernehmen sowohl technische als auch kaufmännische Aufgaben.

Offizielle Bezeichnung: Ingenieur/Ingenieurin für Druck- und Medientechnik