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Geowissenschaftler/in

Automatisierungspotenzial mittel · 6.674 Beschäftigte · Medianlohn 5.274 €

Geowissenschaftler/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 40 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Geologie“ waren 2024 6.674 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 5.274 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 12,8 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
40 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Medianlohn 2024
5.274 €Mittlere 50 %: 4.153 € bis 6.668 €
Beschäftigte
6.6742024 · Experten in der Geologie
Offene Stellen
192Jahr 2024
Arbeitslose
463In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
+12,8 %16.028 → 18.086 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Gehaltsband kennen

    Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.153 € und 6.668 €, der Median liegt bei 5.274 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 2.515 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.

  2. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 38 erfassten Tätigkeiten gelten 10 als rechnerisch ersetzbar und 28 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    Das Feld wächst. Ein Einstieg oder Verbleib ist hier vergleichsweise aussichtsreich.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 38 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 28 Tätigkeiten

  • Gutachter-, Sachverständigentätigkeit
  • Geochemie
  • Projektmanagement
  • Geoinformatik
  • Erdbebenforschung
  • Exploitation (Nutzbarmachen von Lagerstätten)
  • Exploration (Erschließen von Lagerstätten)
  • Geografie
  • Geologie
  • Geophysik
  • Geotechnik
  • Hydrogeologie
  • Lagerstättenkunde
  • Meeresgeologie
  • Mineralogie
  • Paläontologie
  • Petrologie, -grafie
  • Prospektion (Erkunden von Bodenschätzen)
  • Sedimentologie
  • Tektonik
  • Vulkanismus
  • Entwicklung
  • Forschung
  • Umweltschutz, Umwelttechnik
  • Lehrtätigkeit (Hochschule)
  • Vortragstätigkeit
  • Wissenschaftliche Dokumentation
  • Fachpublikationen erstellen

Rechnerisch ersetzbar 10 Tätigkeiten

  • Bodenkunde
  • Baugrunduntersuchung
  • Laborarbeiten, Labortechnik
  • Flachbohrtechnik
  • Tiefbohrtechnik
  • Vermessung
  • Bodenmechanik
  • Deponietechnik
  • Seismik
  • Georadar

Als zukunftsfähig markiert 2 Tätigkeiten

  • Deponietechnik
  • Umweltschutz, Umwelttechnik

Entwicklung 2019 bis 2024

Beschäftigte, offene Stellen und Medianlohn der Berufsgruppe je Jahr (IAB Job-Futuromat).
JahrBeschäftigteOffene StellenMedianlohn
2019 6.508 138 4.616 €
2020 6.672 130 4.628 €
2021 6.437 159 4.755 €
2022 6.365 200 4.856 €
2023 6.532 198 5.017 €
2024 6.674 192 5.274 €

Häufige Fragen

Ist Geowissenschaftler/in durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 40 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Was verdient man als Geowissenschaftler/in?

Der Medianlohn lag 2024 bei 5.274 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.153 € und 6.668 €.

Wie viele Menschen arbeiten als Geowissenschaftler/in?

In der Berufsgruppe „Experten in der Geologie“ waren 2024 insgesamt 6.674 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Geowissenschaftler/in bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen wachsenden Bedarf (+12,8 %). Der Bedarf steigt von 16.028 auf 18.086 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Geowissenschaftler/in sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Bodenkunde, Baugrunduntersuchung, Laborarbeiten, Labortechnik, Flachbohrtechnik, Tiefbohrtechnik, Vermessung, Bodenmechanik und Deponietechnik, als nicht ersetzbar gelten Gutachter-, Sachverständigentätigkeit, Geochemie, Projektmanagement, Geoinformatik, Erdbebenforschung, Exploitation (Nutzbarmachen von Lagerstätten), Exploration (Erschließen von Lagerstätten) und Geografie. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Rohstoffgewinnung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Geowissenschaftler/innen befassen sich mit Fragestellungen rund um das System "Erde". Sie untersuchen die Entstehung und Entwicklung, den Aufbau und die Beschaffenheit von Boden, Gestein, Oberflächen-und Grundwasser.

Offizielle Bezeichnung: Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin