Geoinformatiker/in
Automatisierungspotenzial mittel · 1.947 Beschäftigte · Medianlohn 5.043 €
Geoinformatiker/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 35 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten in der Geoinformatik“ waren 2024 1.947 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 5.043 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Zuwachs um 22,5 % beim Bedarf an Arbeitskräften.
- Automatisierungspotenzial
- 35 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
- Medianlohn 2024
- 5.043 €Mittlere 50 %: 4.190 € bis 6.016 €
- Beschäftigte
- 1.9472024 · Experten in der Geoinformatik
- Offene Stellen
- 109Jahr 2024
- Arbeitslose
- 108In der Berufsgruppe gemeldet
- QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
- +22,5 %317.639 → 389.169 Personen
Was du jetzt tun kannst
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Gehaltsband kennen
Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.190 € und 6.016 €, der Median liegt bei 5.043 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 1.826 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.
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Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren
Von 34 erfassten Tätigkeiten gelten 10 als rechnerisch ersetzbar und 24 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.
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Nachfrage bis 2040 einordnen
Das Feld wächst deutlich. Qualifikation in diesem Bereich zahlt sich voraussichtlich aus.
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Automatisierungspotenzial einordnen
Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.
Tätigkeiten im Detail
Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 34 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.
Nicht ersetzbar 24 Tätigkeiten
- Arbeitsvorbereitung
- Projektmanagement
- Datenanalyse
- Programmieren
- Softwaretechnik, Software-Engineering
- Angewandte Informatik
- Geoinformatik
- Theoretische Informatik
- Geografie
- Geologie
- Geophysik
- Hydrogeografie
- Hydrologie
- Topografie
- Statistik
- Mathematik
- Entwicklung
- Forschung
- Lehrtätigkeit (Hochschule)
- Agiles Projektmanagement
- Systembetreuung
- Datenbankadministration, -organisation
- Systemsoftware (Entwicklung, Analyse)
- Systemsoftware (Programmierung)
Rechnerisch ersetzbar 10 Tätigkeiten
- Vermessung
- Datenübernahme, Datenaufbereitung
- GIS (Geo-Info-System)
- GPS Global Positioning System
- Modellbildung, Simulation (IT)
- Geomonitoring
- Multimediasysteme, -technik
- Digitale Topografische Karten
- Systemadministration, Systemverwaltung
- Datenbankmanagement
Entwicklung 2019 bis 2024
| Jahr | Beschäftigte | Offene Stellen | Medianlohn |
|---|---|---|---|
| 2019 | 1.269 | 84 | 4.224 € |
| 2020 | 1.409 | 84 | 4.435 € |
| 2021 | 1.581 | 107 | 4.535 € |
| 2022 | 1.731 | 112 | 4.602 € |
| 2023 | 1.838 | 122 | 4.746 € |
| 2024 | 1.947 | 109 | 5.043 € |
Häufige Fragen
Ist Geoinformatiker/in durch Automatisierung gefährdet?
Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 35 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Was verdient man als Geoinformatiker/in?
Der Medianlohn lag 2024 bei 5.043 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 4.190 € und 6.016 €.
Wie viele Menschen arbeiten als Geoinformatiker/in?
In der Berufsgruppe „Experten in der Geoinformatik“ waren 2024 insgesamt 1.947 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Geoinformatiker/in bis 2040?
BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 ein starkes Wachstum des Bedarfs (+22,5 %). Der Bedarf steigt von 317.639 auf 389.169 Personen.
Welche Tätigkeiten bei Geoinformatiker/in sind ersetzbar?
Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Vermessung, Datenübernahme, Datenaufbereitung, GIS (Geo-Info-System), GPS Global Positioning System, Modellbildung, Simulation (IT), Geomonitoring, Multimediasysteme, -technik und Digitale Topografische Karten, als nicht ersetzbar gelten Arbeitsvorbereitung, Projektmanagement, Datenanalyse, Programmieren, Softwaretechnik, Software-Engineering, Angewandte Informatik, Geoinformatik und Theoretische Informatik. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.
Verwandte Berufe im Feld Vermessung, Geoinformation
Datenstand und Quellen
- Beschäftigung, Stellen, Löhne
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
- Automatisierungspotenzial
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
- Bedarfsprojektion
- BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
- Seite aktualisiert
- 25. September 2026
Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.
Was macht man in diesem Beruf?
Geoinformatiker/innen gewinnen, verarbeiten und analysieren geowissenschaftliche raumbezogene Daten. Sie visualisieren die Daten in Form von Kartenanwendungen, entwickeln Geoinformationssysteme (GIS) oder berechnen Möglichkeiten des Einsatzes von Rettungskräften in Katastrophenfällen.
Offizielle Bezeichnung: Geoinformatiker/Geoinformatikerin