Film- und Videolaborant/in
Automatisierungspotenzial hoch · 2.718 Beschäftigte · Medianlohn 3.274 €
Film- und Videolaborant/in kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 83 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Fachkräfte in der Fototechnik“ waren 2024 2.718 Menschen beschäftigt. Der Medianlohn lag 2024 bei 3.274 €. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 3,5 % beim Bedarf an Arbeitskräften.
- Automatisierungspotenzial
- 83 von 100hoch. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
- Medianlohn 2024
- 3.274 €Mittlere 50 %: 2.573 € bis 4.268 €
- Beschäftigte
- 2.7182024 · Fachkräfte in der Fototechnik
- Offene Stellen
- 4Jahr 2024
- Arbeitslose
- 146In der Berufsgruppe gemeldet
- QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
- -3,5 %39.534 → 38.158 Personen
Was du jetzt tun kannst
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Gehaltsband kennen
Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 2.573 € und 4.268 €, der Median liegt bei 3.274 €. Zwischen unterem und oberem Viertel liegen 1.695 € Unterschied — das ist der Verhandlungsspielraum.
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Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren
Von 17 erfassten Tätigkeiten gelten 16 als rechnerisch ersetzbar und 1 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.
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Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen
Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.
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Nachfrage bis 2040 einordnen
Der Rückgang ist moderat. Spezialisierung innerhalb des Feldes ist hier wirksamer als ein Berufswechsel.
Tätigkeiten im Detail
Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 17 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.
Nicht ersetzbar 1 Tätigkeiten
- Fotochemie
Rechnerisch ersetzbar 16 Tätigkeiten
- Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
- Laborarbeiten, Labortechnik
- Bildbearbeitung, digital
- Lichttechnik, Beleuchtung
- Bildmischen
- Bildtechnik
- Bildschnitt
- Synchronisieren (Videotechnik)
- Videobearbeitung
- Filmentwicklung
- Fotolabortechnik (color)
- Fotolabortechnik (schwarz/weiß)
- Kopieherstellung (Foto, Film, Video)
- Mikroverfilmen
- Titel, Untertitel einfügen
- Medientechnik
Entwicklung 2019 bis 2024
| Jahr | Beschäftigte | Offene Stellen | Medianlohn |
|---|---|---|---|
| 2019 | 3.471 | 8 | 2.714 € |
| 2020 | 3.254 | 6 | 2.765 € |
| 2021 | 3.196 | 11 | 2.818 € |
| 2022 | 3.105 | 7 | 2.998 € |
| 2023 | 3.041 | 0 | 3.076 € |
| 2024 | 2.718 | 4 | 3.274 € |
Häufige Fragen
Ist Film- und Videolaborant/in durch Automatisierung gefährdet?
Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 83 von 100 Punkten, also hoch. Ein großer Teil der typischen Tätigkeiten gilt rechnerisch als durch Computer oder Maschinen ersetzbar. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Was verdient man als Film- und Videolaborant/in?
Der Medianlohn lag 2024 bei 3.274 €. Die mittleren 50 Prozent verdienen zwischen 2.573 € und 4.268 €.
Wie viele Menschen arbeiten als Film- und Videolaborant/in?
In der Berufsgruppe „Fachkräfte in der Fototechnik“ waren 2024 insgesamt 2.718 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.
Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Film- und Videolaborant/in bis 2040?
BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen leichten Rückgang des Bedarfs um 3,5 %. Der Bedarf sinkt von 39.534 auf 38.158 Personen.
Welche Tätigkeiten bei Film- und Videolaborant/in sind ersetzbar?
Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung, Laborarbeiten, Labortechnik, Bildbearbeitung, digital, Lichttechnik, Beleuchtung, Bildmischen, Bildtechnik, Bildschnitt und Synchronisieren (Videotechnik), als nicht ersetzbar gelten Fotochemie. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.
Verwandte Berufe im Feld Fertigungsberufe
Datenstand und Quellen
- Beschäftigung, Stellen, Löhne
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
- Automatisierungspotenzial
- IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
- Bedarfsprojektion
- BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
- Seite aktualisiert
- 25. September 2026
Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.
Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.
Was macht man in diesem Beruf?
Film-und Videolaboranten und-laborantinnen entwickeln und bearbeiten Bild-und Tonmaterial auf Film oder anderen Trägern zu vorführfertigen Kinofilmen oder sendefähigen Video-bzw. Magnetbändern. Sie stellen außerdem Duplikate von Filmen oder Videos her.
Offizielle Bezeichnung: Film- und Videolaborant/Film- und Videolaborantin