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Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst)

Automatisierungspotenzial mittel · 415 Beschäftigte

Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst) kommt beim IAB-Substituierbarkeitspotenzial auf 44 von 100 Punkten. In der Berufsgruppe „Experten im Kriminaldienst“ waren 2024 415 Menschen beschäftigt. BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang um 13,6 % beim Bedarf an Arbeitskräften.

Automatisierungspotenzial
44 von 100mittel. Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch ersetzbar sind.
Beschäftigte
4152024 · Experten im Kriminaldienst
Offene Stellen
0Jahr 2024
Arbeitslose
0In der Berufsgruppe gemeldet
QuBe-Bedarf 2040 vs. 2020
-13,6 %351.643 → 303.897 Personen

Was du jetzt tun kannst

  1. Auf nicht ersetzbare Tätigkeiten spezialisieren

    Von 23 erfassten Tätigkeiten gelten 7 als rechnerisch ersetzbar und 16 als nicht ersetzbar. Die Aufteilung steht weiter unten — die zweite Liste ist die Grundlage für Weiterbildung.

  2. Nachbarberuf mit besserer Projektion prüfen

    Im gleichen Berufsfeld haben 4 Berufe eine bessere QuBe-Projektion.

  3. Nachfrage bis 2040 einordnen

    In einem schrumpfenden Feld lohnt sich der Blick auf verwandte Berufe mit stabilerer oder wachsender Projektion.

  4. Automatisierungspotenzial einordnen

    Der Beruf verändert sich, verschwindet aber nicht automatisch. Entscheidend ist, welche konkreten Tätigkeiten du ausübst.

Tätigkeiten im Detail

Der IAB Job-Futuromat erfasst für diesen Beruf 23 typische Tätigkeiten und bewertet jede einzeln. Die Aufteilung zeigt, wo Automatisierung ansetzt und welche Tätigkeiten bleiben.

Nicht ersetzbar 16 Tätigkeiten

  • Aufbauorganisation
  • Polizei-, Ordnungsrecht
  • Strafrecht
  • Ermitteln, Recherchieren (Rechtsverstöße)
  • Gefahrenabwehr (Prävention)
  • Internationale Polizeikooperation
  • Jugendkriminalität
  • Kriminalitätsbekämpfung
  • Strafverfolgung
  • Täteranalyse
  • Kriminologie
  • Statistik
  • Unterricht, Schulung (außerschulischer Bereich)
  • IT-Forensik
  • Einsatztaktik
  • Einsatzrecht, -planung

Rechnerisch ersetzbar 7 Tätigkeiten

  • Personalplanung
  • Sachbearbeitung
  • Betäubungsmittelstrafrecht
  • Insolvenzstrafrecht
  • Jugendstrafrecht
  • Umweltstrafrecht
  • Wirtschaftsstrafrecht

Häufige Fragen

Ist Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst) durch Automatisierung gefährdet?

Das IAB-Substituierbarkeitspotenzial liegt bei 44 von 100 Punkten, also mittel. Ein Teil der typischen Tätigkeiten ist rechnerisch automatisierbar, ein größerer Teil nicht. Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Wie viele Menschen arbeiten als Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst)?

In der Berufsgruppe „Experten im Kriminaldienst“ waren 2024 insgesamt 415 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Wie entwickelt sich die Nachfrage nach Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst) bis 2040?

BIBB/IAB QuBe erwartet bis 2040 einen Rückgang des Bedarfs um 13,6 %. Der Bedarf sinkt von 351.643 auf 303.897 Personen.

Welche Tätigkeiten bei Beamt(er/in) - Kriminaldienst (höh. Dienst) sind ersetzbar?

Von den vom IAB erfassten Tätigkeiten als rechnerisch ersetzbar gelten Personalplanung, Sachbearbeitung, Betäubungsmittelstrafrecht, Insolvenzstrafrecht, Jugendstrafrecht, Umweltstrafrecht und Wirtschaftsstrafrecht, als nicht ersetzbar gelten Aufbauorganisation, Polizei-, Ordnungsrecht, Strafrecht, Ermitteln, Recherchieren (Rechtsverstöße), Gefahrenabwehr (Prävention), Internationale Polizeikooperation, Jugendkriminalität und Kriminalitätsbekämpfung. Grundlage ist das Merkmal der Ersetzbarkeit im IAB Job-Futuromat.

Verwandte Berufe im Feld Schutz, Sicherheit und Überwachung

Datenstand und Quellen

Beschäftigung, Stellen, Löhne
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2024
Automatisierungspotenzial
IAB Job-Futuromat, Jahrgang 2022
Bedarfsprojektion
BIBB/IAB QuBe, Welle 2024
Seite aktualisiert
25. September 2026

Der Wert beschreibt den Anteil der Tätigkeiten, die rechnerisch durch Computer oder Maschinen ersetzt werden können — nicht die Wahrscheinlichkeit, dass der Beruf verschwindet.

Quellen: IAB Job-Futuromat und BIBB/IAB QuBe. Die Angaben stammen aus amtlichen Erhebungen und werden hier unverändert wiedergegeben.

Was macht man in diesem Beruf?

Beamte und Beamtinnen im höheren Kriminaldienst leiten größere Dienststellen und Einrichtungen der Kriminalpolizei. Sie regeln den Einsatz der Kriminalpolizei, wirken bei der Organisation und technischen Ausrüstung verantwortlich mit und nehmen Aufsichtsaufgaben wahr.

Offizielle Bezeichnung: Beamter/Beamtin im Kriminaldienst (höherer Dienst)